Saved by Fear von Dukatalon

dukatalon

Am schönsten schreibt es sich ja über frische Bands mit brandneuen Alben, wenn man aber Pech hat, entdeckt man eine Band erst vier Jahre nach dem Erscheinen des letzten Albums. Im Fall von Dukatalon auch das bisher einzige.

Saved by Fear ist das 2009 erschienene und 2010 durch Relapse Records neu veröffentlichte Debut. Ein Album, das sich gut in jeder Sludge Sammlung macht, in der es auch etwas härter zugehen darf. Dabei meint hart nicht die Geschwindigkeit, sondern bezieht sich besonders auf den Gesang. Heiseres Growlen, teilweise mit vielen Effekten versehen, das kaum aus dem Gesamtsound rauszuhören ist. Der Sound von Dukatalon wird eh von gewaltigen Gitarren dominiert. Irgendwann hört man auf, die verschiedenen Gitarrensounds übereinander zu zählen. Es dominieren schwere, getragene Riffs mit hohem Wiedererkennungswert, dazu gibt es aber immer noch einige Solostimmen, teils klassische Gitarrensoli, die sich auf einem Stoner-Rock Album super machen würden, teils einfach nur eine Erweiterung des Riffs oder einfach eine weitere Melodie, die sich durch die Song durchzieht. Eine akkustische Wand, die ein sehr tiefer, intensiver Bass untermalt. Mal stimmig, mal mit der genau richtigen Disharmonie.

Die Drums schleppen die ganze Soundwand durch die Songs. Getragen und unaufgeregt untermalen sie eigentlich nur die Riffs.

Die Songs leben von den schweren aber deutlichen Riffs, auch wenn die Stimme kaum zu hören ist, nimmt man einen Ohrwurm mit. Besonders Spaß macht „Vagabound“, ein Song, der den Sound der Band perfekt zusammenfasst.

Die ersten vier Songs donnern gewaltig aber getragen dahin, ausgerechnet der Titeltrack überrascht dann als melodisches, fast schon kitschiges Acoustic Intrumental. Danach geht es weiter mit dem gewohnten Sound, die Pause kam aber sehr sympathisch rüber und war fast schon nötig.

Den gewaltigen Sound produziert ein Trio aus Israel, mal sehen, ob sie es mal live nach Europa schaffen.

Dukatalon passt perfekt zwischen Demonic Death Judge und Hang the Bastard.

https://www.facebook.com/Dukatalon

http://www.relapse.com/label/artist/dukatalon.html

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